Granittreppen

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Granittreppen

Bei der Belagstreppe werden großformatige Granitplatten auf einem vorhandenen Betonkern verlegt. Der Granit dient ausschließlich als Belag und hat keine statische Bedeutung zu erfüllen. Daher können Granittreppen sowohl mit 3cm oder 4cm dicken Platten als auch mit dünneren Platten in 2 cm belegt werden. Auch 1cm dicke Granitfliesen können als Treppenbelag verwendet werden, wobei allerdings Fugen in den einzelnen Stufenplatten zu sehen sind. Belagstreppen bestehen in der Regel aus Granitplatten für Trittstufen und Granitplatten für Setzstufen (auch Steller oder Stellstufen genannt). Die freitragende Granittreppe erfüllt statische Bedeutung. Die Statik wird von den Granitplatten selbst erbracht. Hierzu verwendet man zwei, in der Regel 3cm dicke, mit einem Netz dazwischen verklebte Granitplatten. Die Treppenstufen werden durch Bolzen und/oder Wandanker gehalten. Diese Treppenkonstruktionen sind meistens von allen Seiten sichtbar. Die Platten für freitragende Granittreppen werden daher von allen Seiten poliert. Bei der Größe der Granitplatten für freitragende Treppen sind aus statischen Gründen Grenzen gesetzt. Diese Treppenart wird in der Regel im Außenbereich verwendet. Der Granit sollte mindestens 6cm und dicker sein, und die Holme nicht weiter als 80cm auseinander liegen. Man kann, wenn es die Statik erfordert, auch eine Bewehrung von unten in die Granitstufen einarbeiten. Bei dieser Stufenart sind meistens alle Kanten sichtbar und sollten deshalb bearbeitet werden. Freitragende Granittreppen, bei denen die Statik von der Unterkonstruktion übernommen wird, könnte man auch zu den Belagstreppen zählen. Die Besonderheit dieser Granit-Stufen ist, dass sowohl die Vorderkante als auch die Hinterkante und oft auch noch die Stirnseiten (Köpfe) sowie ein Teil der Unteransicht bearbeitet (z.B. poliert) werden muss. Bei allen Treppenarten; ob Belagstreppen, freitragende Treppen oder Holmtreppen ist es wichtig, dass alle Sichtflächen bearbeitet werden. So sollten Setzstufen, die über den Betonkern vorstehen, nicht nur am Kopf sondern auch auf der Rückseite des Kopfes bearbeitet werden. Stehen die Trittstufen zum Treppenauge über, empfiehlt sich nicht nur den Kopf sondern auch den Unterkopf und den Umkopf zu bearbeiten.

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